Die Wüste Wein und Wälder Tour 2010 Teil II

Weinfelder Valle de Colchagua

Nach ein Paar Degustationen im Weingebiet in den Weingütern Laura Hartwig sowie Miguel Torres ging es weiter südwärts über die größten Wasserfälle Chiles (Saltos der Laja) zur Andenrose in der Nähe der Vulkane Llaima und Lonquimay sowie des Conguillio Nationalparks. Hier erlebte die Gruppe ein totales Kontrastprogramm zur Atacama Wüste letzte Woche.

Mapuche Essen

Nach einem Kurzbesuch in Temuco war die nächste Station das Landhaus San Sebastian in der Nähe von Pucón. Hier hat die Gruppe die Traditionen der Mapuche Indianer kennengelernt. In Curarrehue, einem Mapuche-Dorf, besuchten sie nicht nur das Mapuche-Museum, sondern konnten auch indianische Speisen, wie die Pinones (Pinienkerne der Araucaria-Bäume) zum Mittag kosten.

Vulkan Villarica

Von Pucón aus ging es weiter durch das gesamte Seengebiet, immer mit Blick auf einer der vielen Vulkankegel der Region bis zum Llanquihue See, am Fuße des imposanten Vulkan Osorno.

Heute fliegt die Gruppe von Puerto Montt nach Punta Arenas an der Magellanstraße.

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Die Wüste Wein und Wälder Tour 2010

Kindereinrichtung Kairós

Kindereinrichtung Kairós

Am 24.10.2010 startete die WWW-2010 Tour in Frankfurt. Nach einem pünktlichen und ruhigen Flug sind unsere Gäste mit Petra wohlbehalten in Santiago gelandet. Nach der Erkundung von Santiago am 25.10.2010 wurden die Einrichtungen von KAIROS im Stadteil Renca am 26.10.2010 besucht (siehe auch: http://www.eine-welt-im-sucher.de/gruppe-chile3.html). Kairós ist eine Nichtregierungsorganisation (NRO), die zur Verbesserung der Lebensbedingungen der armen Stadtbevölkerung Santiagos in Form von Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche sowie Frauenförderungsprogrammen beiträgt.

Geysire El Tatio

Geysire El Tatio

Am Nachmittag ging es mit dem Flugzeug gleich weiter nach Norden.

Nach der Ankunft am Flughafen von Calama fuhr die Gruppe bis San Pedro de Atacama.

In den nächsten beiden Tagen besuchten sie die El-Tatio Geysire sowie den „Salar de Atacama“ und mehrere indianische Dörfer.

Cafeteria in Valparaiso

Cafeteria in Valparaiso

Derzeit hält sich die Reisegruppe in Valparaiso, der traditionsreichsten Hafenstadt Chiles, auf, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Anschliessend geht es weiter ins Weingebiet.

Wir wünschen unseren Gästen eine weiterhin spannende Reise und werden  über den weiteren Verlauf nächste Woche hier berichten!

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Mitfahrer (Mountain-biker) für Carretera Austral Süd gesucht!

Einer unsere Kunden wird jetzt seinen Traum verwirklichen: Eine Mountain bike Tour durch die südliche Carretera Austral in Chile und bis zur argentinischen Grenze. Er ist bereits mit uns auf der Tour „Fast am Ende der Welt“ mitgefahren und möchte unbedingt der Rest der Carretera Austarl bis Villa O´Higgins durchradeln. Wir sind bereits am Organisieren. Er wird am 20.02.2011 in Balmaceda anfangen und durch Villa Cerro Castillo – Puerto Ibanez – Chile Chico – Mallin Grande – Puerto Guadal – Cochrane – Caleta Tortel – Puerto Yungay – Villa O´Higgins bis El Chaltén in Argentinien ankommen. Voraussichtlich wird er am 09.03.2011 in El Chalten sein und am 10.03. in El Calafate. Von dort aus kann man dann mit dem Flugzeug weiterreisen.

Es wird eine einmalige Reise durch diese äußerst einsame Gegend! Vorbei am Lago General Carrera mit den „Catedrales de Marmol“, vielen Ausflügen und Trekkingtouren zu den einsamen Bergen neben der Strasse. Die Gletscher, die Fjorde, die Berge und die Einsamkeit.

Die Reise wird voraussichtlich durch einen chilenischen Guide, der sehr gut englisch spricht, begleitet. Die Fahrräder können gestellt werden oder von hier mitgenommen werden. Die endgültige Planung ist noch nicht abgeschlossen.

Für diese Reise suchen wir einen oder mehrere Mitfahrer!!

Bei Interesse bitte bei uns (info@volcanes.de) melden!

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Neue Tour von Volcanes!

Aufgrund der Nachfrage vieler Kunden planen wir jetzt eine Tour von Chile nach Peru (Machu Picchu – Cuzco – Titicaca) im September 2011!

Erlebnis-Tour: „Magie der Anden“

von Chile nach Peru

(geführt von Petra)

Santiago – Arica – Salar de Surire – Lago Chungará – Nationalpark Lauca – Arequipa – Colca-Cañon – Lago Titicaca – Insel Taquile und Uro-Inseln – Cuzco –  Heiliges Tal der Inka – Machu Picchu – Lima.

Eine Reise in die magische Welt des alten Inkareiches. Wir starten in der Atacama-Wüste mit Salzseen, präkolumbischen Scharrbildern und dem höchsten See der Welt in Chiles Altiplano. Über Perus „weiße Stadt“ Arequipa führt unser Weg zu den schwimmenden Schilf-Inseln der Uro und Taquile im Titicaca-See. Das archäologische Herz Perus erwartet uns mit der alten Inka-Hauptstadt Cuzco, den  Terrassenanlagen im Heiligen Tal und dem legendären Machu Picchu. Rückflug über Lima.

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Chile – ein kurzes Portrait

Pablo Neruda (Chilenischer Dichter, Nobelpreisträger) nannte Chile einst „das „ schmale Blütenblatt aus Meer und Wein und Schnee“ oder auch „das dünne Land“. Der Name Chile lässt sich wohl am besten aus der Sprache der Aymara herleiten, wo Chili „dort wo die Welt zu Ende ist“ bedeutet. Die geographischen Gegebenheiten dieses Landes sind einzigartig auf unserem Planeten. Zwischen Anden und Pazifik liegend ist es ein einziger Küstenstrich von durchschnittlich nur 180 km Breite (90 km an der schmalsten Stelle). Im Gegensatz dazu steht die unglaubliche Länge von ca. 4500 km. Auf die Nordhalbkugel übertragen ungefähr wie vom Nordkap bis nach Tripolis mit einer Breite wie von Stuttgart nach München. Landschaftlich hat dieses Land des Südens einiges zu bieten. 

Klimatisch hat Chile Anteil an fast allen außertropischen Klimazonen der Welt; es vereinigt unter allen Ländern der Erde den größten zusammenhängenden Ausschnitt aus den Weltklimaregionen auf seinem Territorium. 

Angefangen im „Großen Norden“, wo die schier endlose aus Sand und Stein bestehende trockenste Wüste der Welt, das „Desierto de Atacama“ zu finden ist. 

Laguna Miscanti

 

Dort existieren noch große Vorkommen an Kupfer, Borat, Jod, Sulfat, Kochsalz und flächendeckende Salpeterfelder. Die Vulkane, die  hier bis zu fast 7000 m über dem Meeresspiegel in den Himmel ragen,  Geysire, gigantische Salzseen  und die größte Kupfermine der Welt machen diese Landschaft zu einem einzigartigen, atemberaubenden und unvergesslichen Erlebnis. Hier, 120 km von Antofagasta entfernt, befindet sich das Paranal Observatorium mit dem VLT (Very Large Telescope). Das VLT besteht aus vier einzelnen, zusammenschaltbaren Großteleskopen (jeweils 8,2 m Durchmesser). 

Der „Kleine Norden“ ist landwirtschaftlich äußerst aktiv. Dieser bildet sozusagen den Übergang von der Wüste zur fruchtbaren Region. Um Copiapó, das in der Übergangszone liegt, ist alle paar Jahre ein Naturschauspiel zu bestaunen: Die trockene Wüste wird zur blumenbedeckten blühenden Wüste. Die exotischen Früchte Papaya und Chirimoya werden hauptsächlich hier angepflanzt und vertrieben. In der Gegend um La Serena, dem so genannten „Valle de Elqui“, bildeten saubere Luft und sternenklare Nächte die Basis zum Erbau zwei weiterer der wohl bedeutendsten astronomischen Observatorien der Welt. 

Santiago

 

Die Region um Santiago, auch „Región Metropolitana“ genannt, ist die Zentralzone und bildet nicht nur den geographischen Mittelpunkt Chiles: In der Millionen-Metropole Santiago und den zusammengewachsenen Küstenstädten Valparaiso und Viña del Mar lebt ein Großteil der Chilenen. Das historische Viertel der Hafenstadt Valparaíso gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das mediterrane Klima macht die Strände um Viña del Mar zu beliebten Badeorten. 

Weingebiet

 

In den Anden über der Hauptstadt befindet sich eines der bekanntesten Sommerskigebiete der Welt. In den Tälern der aus den Anden fließenden Flüsse wachsen einige der besten Weine der Welt. Die bekannten Trauben für den chilenischen Wein sowie Pfirsiche, Kiwis, Kirschen und Äpfel können hier prächtig gedeihen. 

Vulkan Osorno

 

Im „Kleinen Süden“ beginnt das Seengebiet. Hier verändert sich die Landschaft allmählich, von der sonst so typischen Andenkette, in eine Staffel aus schneebedeckten Vulkanen, über 55 sind noch aktiv. Hier befindet sich auch der größte See Chiles, der „Lago Llanquihue“ (860 km²). Auf den ersten Blick erinnert die Landschaft an Teile Süddeutschlands oder der Schweiz. Vielleicht ist dies einer der Gründe warum gerade hier, südlich von Concepción, zum Ende des 19. Jahrhunderts viele europäische Einwanderer siedelten. 

Die Insellandschaften südlich von Puerto Montt machen die Gegend zu einem weiteren Highlight Chiles. Die größte dieser Inseln ist Chiloé, mit ganz eigenem Charakter bezüglich Kultur und Tradition. 

Grey Gletscher

 

„Der Große Süden“ mit Patagonien und dem Nationalpark „ Torres del Paine“ beginnt, wo die sich über den ganzen Kontinent erstreckende Panamericana endet. Er ist auf dem Festland nur über die Carretera Austral zu erreichen. Bis auf den südlichsten Teil – dieser ist nur per Flugzeug, Schiff oder über Argentinien zu bereisen, da die Landmassen durch Gletscher unpassierbar sind. Von Puerto Natales aus lässt sich der Nationalpark „Torres del Paine“ mit seiner einzigartigen Flora und Fauna in einem riesigen Biosphärenreservat glazialen Ursprungs erkunden. 

Punta Arenas ist mit seinen rund 70 000 Einwohnern die südlichste Stadt dieser Größenordnung der Welt. Hier befinden sich eine Militärstation, sowie ein Zentrum für Ölförderung. Noch weiter südlich befindet sich „Tierra del Fuego“ oder auch „Feuerland“, das die Südspitze Südamerikas bildet.

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Volcanes Sommerfest 2010

Mehr als 80 Gäste besuchten am Samstag, den 14.08.2010 unser Volcanes Sommerfest! Der in Berlin lebende argentinische Sänger Máximo Farrah unterhielt uns und es fand eine Multimedia Präsentation über unsere Reisen 2009/2010 statt. Am schönsten waren jedoch die Gespräche zwischen den bisherigen und zukünftigen Teilnehmern der verschiedenen Volcanes-Reisen. Wir freuen uns bereits auf das Fest im nächsten Jahr.

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